Zur Geschichte der Bietigheimer Feuerwehr

Im Bietigheimer Gemeindearchiv befindet sich eine "Feuer-Ordnung" des Markgrafen August Georg von 1767 die hier auszugsweise wiedergegeben wird.

Ihr zufolge mussten Kamine und Feuerstätten in Neubauten ohne jegliches Holzwerk gebaut sein und "in gehöriger Entfernung von denen Orten, wo feuerfangende Sachen als Heu, Strohe, Späne, Hanf und dergleichen aufgehoben werden, angerichtet" sein. Zur Kontrolle führten die Amtmänner bei jedem Neubau, "ehe noch ein Feuer darinnen angezündet wird", eine Feuerbeschau durch. Eine Vielzahl weiterer Präventivmaßnahmen sind in der Feuer-Ordnung genannt. Ebenso wurde für ordentliche Löscharbeiten Sorge getragen. Jeder Bürger war verpflichtet, sich an Feuerwachen, Brandschauen und Löscharbeiten zu beteiligen.

Die Gemeinden mussten über eine Grundausstattung von Löschgeräten verfügen. Wer neu in die Bürgerschaft aufgenommen wurde, hatte einen ledernen Eimer abzuliefern, waren genug Eimer vorhanden, so musste statt dessen ein Geldbetrag bezahlt werden.

Als "Fahrende Haab" besaß die Gemeinde Bietigheim im Jahr 1775 u. a. "1 Feuerspriz samt Schläuch und Rohr, 3 Feuerlaitern, 1 Feuerhacken, 46 Feueraymer". Bis 1808 hatte sich die Zahl der Feuereimer auf 50 erhöht, der übrige Bestand war unverändert. Die Löschutensilien wurden im Rathaus verwahrt. Lederne Eimer sind heute nicht mehr in Gebrauch. Einige Exemplare können im Heimatmuseum Rastatt und im Murgtalmuseum Bermersbach besichtigt werden.

Der Zustand der Löschgeräte in Bietigheim wurde regelmäßig durch das Oberamt bzw. Bezirksamt Rastatt inspiziert, das 1854 feststellte: "Die Löschgerätschaften sind reinlich und zweckmäßig in einer Remise untergebracht" (wahrscheinlich befand sich diese neben dem Rathaus).

1868 schaffte die Gemeinde für 1650 Gulden eine neue Spritze an, die bei den regelmäßigen Feuerschauen ausprobiert und auf Mängel hin untersucht wurde. 1872 besaß die Gemeinde 2 Fahrspritzen und 1 Handspritze.





Bevor es in Bietigheim eine freiwillige Feuerwehr gab, war die gesamte Bürgerschaft in Löschmannschaften, sog. Rotten, eingeteilt. 1879 hieß es seitens der Gemeinde, bei einem Brande leiste in Bietigheim jeder, soviel er könne. Im Lauf des 19. Jahrhunderts hatte sich in punkto Feuerwehr einiges bewegt, zahlreiche badische Gemeinden gründeten Feuerwehrvereine und freiwillige Feuerwehren. Das Bezirksamt Rastatt drängte auch die Gemeinde Bietigheim zu einer solchen Einrichtung, um so mehr als nun die neue Spritze da war. Die Spritzenprobe erwies, dass die vorhandenen Löschgerätschaften in ziemlich brauchbarem Zustand sich befinden, dass aber eine geschulte Mannschaft und eine sachgemäße Leitung durchaus fehlen. Im Spritzenhaus werden noch mehrere Schläuche verwahrt, die aber nicht zur Verwendung gelangen konnten, weil sie noch nicht mit Gewinden versehen sind" (Ortsbereisungsprotokoll von 1890). Die Gemeinde hielt dem entgegen, ein Feuerwehrverein würde leicht zu Zechgelagen missbraucht und diene der Großziehung schlechter Eigenschaften. Er sei trotz der nicht selten in der Gemeinde vorkommenden Brände nicht nötig, denn im Notfall stünden "alle wie ein Mann bereit".

Die Sache war aber nun einmal ins Rollen gekommen. Im März 1893 erklärten 82 junge Männer, allen voran der Zimmermann Engelbert Klumpp, ihre Bereitschaft, einer freiwilligen Feuerwehr beizutreten. Sie forderten von der Gemeinde ihre Ausrüstung: Helme, Gurte, Beil und Leinen. Bürgermeister und Gemeinderat waren nicht begeistert von diesem erheblichen Ausgabeposten. Bürgermeister Volz monierte, dass ein Drittel der Mannschaft in auswärtigen Betrieben arbeite und bei einem Brand ohnehin nicht anwesend sei, ja selbst der 1. Kommandant Klumpp arbeite manchmal mehrere Wochen auswärts. Man beließ es bei der bisherigen Form der Bürgerwehr.

Kurz darauf reiste Engelbert Klumpp vorübergehend nach Amerika, und der neue Verein, um den sich nun niemand mehr kümmerte, schlief infolge von Interesselosigkeit und mangelndem Zusammenhalt wieder ein.

Bei einem Brand am 14. Mai 1896 traten nur zehn Mann der "Berufsfeuerwehr" an und konnten nur mit fremder Hilfe ein Verbreiten des Feuers verhindern - ein willkommener Anlass für den zurückgekehrten Klumpp, erneut auf die Einrichtung "seiner" Wehr zu dringen. Doch der Bürgermeister blieb hart: Wenn die vollzählige Bürgerwehr oder eine freiwillige Feuerwehr bei einem Brand zugegen wäre, könne auch nicht mehr erreicht werden, denn es fehle immer am Wasser. Nun wurde der Lohn für die Wasserführer erhöht mit der Absicht, dass diese die Wasserwagen schneller vom Feder- und Schmiedbach zur Brandstätte beförderten.

Ausgelöst durch einen Großbrand in Muggensturm im Sommer 1902, wurde in der Tagespresse die Frage gestellt, warum in einem so großen Dorf wie Muggensturm und einem noch größeren wie Bietigheim noch keine freiwillige Feuerwehr zustande gekommen sei. Kurz darauf war es soweit: Am 8. Dezember 1902 wurde in Bietigheim ein Feuerwehrverein mit 65 Mitgliedern gegründet. Unter ihnen befanden sich auch einige ältere Männer und Gemeinderäte, wodurch - verbunden mit finanzieller Hilfe - die Gemeinde ihren Einfluss auf den Verein sicherte. Von der Landesfeuerwehrunterstützungskasse erhielt die Wehr 400 Mark für erste Anschaffungen.

Beim ersten Stiftungsfest der neuen Wehr am 23. August 1903 musste der 1.Kommandant Engelbert Klumpp bereits abgelöst werden. Klumpp hatte sich im Verlauf des Festes im Gasthaus "Löwen" in einem "undenkbar berauschten Zustand" so ordinär aufgeführt, dass man ihm das Kommando wegnahm. Der begeisterte Feuerwehrmann und Förderer der Wehr machte später eine Eingabe beim Großherzog, dieser zog Erkundigungen über Klumpp ein, aber was nun an Enthüllungen über Person und Charakter desselben aktenkundig wurde, war wenig schmeichelhaft, kurz: Man hielt ihn nicht für imstande, die Feuerwehr "unter so schwierigen Verhältnissen, wie sie gerade in dem unruhigen Bietigheim bestehen", zu führen. Sein Nachfolger wurde der Landwirt Hermann Mockert, der die Wehr in der Folge gut leitete.

1910 hatte die Feuerwehr 67 Mitglieder. Man versuchte, mehr Landwirte zum Beitritt zu bewegen, da die auswärts beschäftigten Arbeitermitglieder bei Brandfällen am Tage nicht zur Stelle waren. Leider waren die Proben nicht immer gut besucht, öfter mussten Feuerwehrleute deshalb bestraft werden. Einen Rückschlag erlitt die Wehr im 1. Weltkrieg. Die meisten Aktiven wurden zum Kriegsdienst eingezogen, einige fielen. 1920 trat die Wehr in neuer Formation zusammen, nun verstärkt durch den Musikverein "Einigkeit". Auf musikalischem Gebiet brachte das Jahr 1935 erneut Zuwachs durch eine Jugendkapelle, die 1936 erstmals als Feuerwehrkapelle bei einem Sommerfest auftrat. Es handelte sich dabei um das Musikkorps des von den Nazis aufgelösten katholischen

Jugend- und Jungmännervereins. Durch den Eintritt in die Feuerwehr erhielten die Musiker die vom Geheimen Staatspolizeiamt Karlsruhe beschlagnahmten Musikinstrumente zurück. Die zahlreichen Feste, die die Freiwillige Feuerwehr ausrichtete oder besuchte, sollen hier unerwähnt bleiben; sie wurden in früheren Vereinschroniken beschrieben.

Auch auf die Einsätze, an denen Bietigheims Feuerwehrleute beteiligt waren, soll hier nur pauschal hingewiesen werden. Dass sie manchmal Einsätze des eigenen Lebens waren, zeigt der traurige Fall des Feuerwehrmanns Ignaz Rittler, der bei einem Großbrand in der hiesigen Rathausstraße am 14.7.1923 tödlich verunglückte.

Durch die Anschaffung der Motorspritze TS 8 und systematische Schulung wurde die Leistungsfähigkeit der Mannschaft in den 1930er Jahren verbessert. 1938 warf der II. Weltkrieg seine Schatten voraus. Das Landratsamt Rastatt forderte die Gemeinde Bietigheim auf, eine Alarmsirene anzuschaffen, die als kombinierte Flieger- und Feueralarmsirene fungieren und am neuen Schulhaus in der Wilhelmstraße 1 angebracht werden sollte. Als dieses 1940 noch nicht geschehen war, erklärte Bürgermeister Schmidt, als Warnsignal für die Bevölkerung und die Wehrmachtsinformationen werde ein störendes Geläute mit den Kirchenglocken gegeben. Bei etwa eintretenden Brandfällen werde in Zukunft mit dem eigens hierfür angeschafften Martinshorn Signal gegeben.

Zwar waren einige Feuerwehrleute zur Wehrmacht eingezogen worden (1940 betrug die Sollstärke 56, die Iststärke 50 Personen), doch sah man in den ersten Kriegsjahren optimistisch in die Zukunft. Die Gemeinde hatte schon vor 1939 den Neubau eines Spritzenhauses geplant, stellte aber das Vorhaben wegen der Zeitverhältnisse zurück bis nach Kriegsende, das man bald erwartete. Einstweilen diente ein schuppenähnlicher Bau als Unterstand für die Löschgeräte. Im Verlauf des Krieges wurde die Personallage immer gespannter. 1942 wurde eine Hitlerjugend-Feuerlöschschar aufgestellt, der 25 Hitlerjungen angehörten. Sie mussten regelmäßig zu Proben erscheinen, Bummelanten wurden streng verwarnt. Auch die erwachsenen Notdienstfeuerwehrleute mussten an den sonntäglichen Proben teilnehmen, sofern sie nicht bei dringenden Rüstungsarbeiten eingesetzt waren. Um die prekäre Personallage zu entspannen, zog man auch Frauen zu Löschdiensten heran.

Die Bietigheimer Feuerwehr war bei Fliegerangriffen in Au am Rhein, Steinmauern, Rastatt und Gaggenau eingesetzt. Der letzte Kriegseinsatz erfolgte in der Nacht vom 10. zum 11. April 1945, als die abziehenden deutschen Truppen das neue Schulhaus sprengten.

Nach dem II. Weltkrieg kam die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim nur langsam wieder in Schwung, denn viele Männer waren gefallen, die übrigen wollten keine Uniform mehr tragen. 1947 traten 27 frühere Mitglieder unter dem bewährten Kommandanten Eugen Herm wieder ihren Feuerwehrdienst an. Bald konnte eine der traditionellen Schwierigkeiten, der Wassermangel, behoben werden, der in den trockenen Jahren 1947 und 1949 gravierend aufgetreten war. 1950 bekam Bietigheim eine neue Lösch- und Wasserversorgung, bei der mehr als 100 Hydranten einer Ring- bzw. Verteilungsleitung angeschlossen waren. Auch die Gerätschaften, die bis dahin an unterschiedlichen Orten untergebracht waren, erfuhren eine Verbesserung. 1952 übergab die Gemeinde der Feuerwehr das längst fällige neue Gerätehaus als zentrale Unterbringungsstätte. Den fehlenden Schlauch- und Trockenturm ersetzte vorübergehend ein am Rathaus angebrachter Aufzug.

1952 besaß die Wehr: 

1 Motorspritze mit Schlauchwagen,

1 Schiebeleiter,

1 Hydrantenwagen,

1 Gerätewagen und

1 Saug- und Druckspritze.

1955 kam eine zweite Motorspritze zum Einsatz. 1965 konnte das erste Löschfahrzeug angeschafft werden. Der Einsatz moderner Geräte erforderte auch die entsprechende Ausbildung. Durch den Besuch der Feuerwehrschulen und die Teilnahme an Wettkämpfen, die mit Leistungsabzeichen honoriert wurden, verbesserten sich Leistungskraft und Motivation der Mannschaft. Nicht nur bei Bränden, sondern auch bei Unwettern, Hochwasser und Ölunfällen ist die Feuerwehr gefordert. Verkehrsunfälle gehören ebenso zum Einsatzfeld der Feuerwehr wie Wald- und Flächenbrände.



1977 wurde ein Tanklöschfahrzeug angeschafft. 1978 installierte man Funkgeräte in beiden Löschfahrzeugen. 1979 erhielt die Wehr Alarmgeber. Unter der Telefon-Notrufnummer 112 werden sofort die Löschgruppen von der Kreisalarmierungsstelle in Rastatt und der Bietigheimer Feststation aus durch Signale und Durchsagen alarmiert.

1982 wird Max Schmitt zum 1. Kommandanten und Robert Heck zum 2. Kommandanten gewählt. Sie lösen das von Karl Dreixler geführte Kommando ab. Dieser hatte den Posten des Kommandanten 10 Jahre inne.1983 nahm die Feuerwehr ein Mannschaftstransportfahrzeug in Betrieb. Der Großbrand des Kunststoff verarbeitenden Betriebes “Kühn” im Jahre 1987 sollte auch hier erwähnt werden. Damals waren ca. 120 Feuerwehrmänner im Einsatz. Im selben Jahr wird Robert Bertsch zum 1. Kommandanten gewählt.

Im Sommer 1989 musste die Feuerwehr kurioserweise erfahren, wie schwer es ist einen Pappelblütenbrand unter Kontrolle zu bekommen. Im Bereich des Schlangenrains war ein weißer Teppich aus Pappelblüten in Brand geraten. Das Feuer breitete sich im gesamten Wald aus. Nur mit Hilfe umliegender Feuerwehren konnte schlimmeres verhindert werden.

Durch den Zuwachs an Gerätschaften und Fahrzeugen platzte das Feuerwehrgerätehaus neben dem Rathaus aus den Nähten. Nach langer Planungsphase beschloss die Gemeinde deshalb einen Neubau, der den Anforderungen gerecht werden sollte. Die Kosten waren auf ca. 2,5 Mio. Mark veranschlagt. Im Oktober 1988 erfolgte der erste Spatenstich. Die Lage des neuen Gebäudes inmitten eines Wohngebietes zwischen der K 3737 und der Rheinstraße gilt als ideal. Der Bauzeitplan, der die Fertigstellung des Gebäudes für Ende 1989 vorsah, konnte eingehalten werden. Am

9.Februar 1990 war es dann so weit, das “neue Feuerwehrhaus” wurde eingeweiht. Zusammen mit der Einweihung wurde der erste “Tag der offenen Tür” in diesem Gebäude veranstaltet. Als Ersatz für das aus dem Jahr 1965 stammende LF 8, wurde 1991 ein neues Löschfahrzeug angeschafft. Ausgestattet mit hydraulischem Rettungsgerät war es nun möglich, bei den immer häufiger werdenden Verkehrsunfällen professionelle Hilfe zu leisten.

1993 wurde eine Alarm- und Ausrückordnung für den Landkreis erstellt. Diese besagt, dass bei bestimmten Alarmstichworten direkt von der Leitstelle in Rastatt zusätzlich umliegende Wehren im Alarmfall zur Verstärkung verständigt werden. Zum Unterabschnitt 1 gehören Durmersheim und Würmersheim, Elchesheim-Illingen, Au am Rhein und Bietigheim. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die Satzung der Freiwilligen Feuerwehr neu erlassen. Eine für die Gemeinde finanzielle Einbuße war die Abschaffung der “Feuerwehrabgabe” im Jahr 1994. Bis dahin musste jeder Mann zwischen 18 und 60 Jahren, der nicht bei der Feuerwehr tätig war, eine Abgabe an die Gemeinde leisten. Nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit für die Feuerwehr tritt das Kommando um Robert Bertsch 1997 zurück. Ihre Nachfolger werden Eric Bertsch und Wolfgang Lücht. Im August desselben Jahres brennt die Halle der Mittelbadischen Recycling im Industriegebiet Obere Hardt. Ende 1997 wird die Einsatzkleidung der Feuerwehr erneuert. Diese bietet dem Träger einen verbesserten Schutz gegen die Gefahren bei der Einsatzarbeit.

Am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 war es der Orkan “Lothar” der für umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer sorgte und die Wehr für längere Zeit beschäftigte. Im August 2000 erhielt die Feuerwehr, als Spende des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbandes, eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 im Wert von ca. 20.000.- DM. Ende des Jahres 2000 wurde die vom Landkreis beschaffte Sandsackfüllmaschine im Bietigheimer Feuerwehrhaus stationiert.

Am 07.12.2003 konnte die Wehr die Einweihung eines neuen LF16 im Rahmen des jährlichen Familientages feiern. Das TLF 16/25 wurde der Partnergemeinde in Ungarn geschenkt. Das Fahrzeug wurde bei der Partnerschaftsfeier Ostern 2004 übergeben. 

Im März 2007, nach 10-jähriger erfolgreicher Arbeit geben Kommandant Eric Bertsch und dessen Stellverteter Wolfgang Lücht die Ämter ab. Zum Kommandanten wird Samuel Engelhard gewählt, die Wahl des Stellvertreters fällt einstimmig auf Hans-Jürgen Mockert. Im Dezember 2008 wird das 26 Jahre alte MTW durch ein neues Fahrzeug ersetzt. Im Sommer 2010 konnte der Fuhrpark der Wehr durch ein Gerätewagen Transport (GW-T) erweitert werden. Die Weihe und Indienstnahme wurde beim jährlichen Grillfest durchgeführt. In den Jahren 2007 bis 2010 wurde auch die Einsatzkleidung der Einsatzabteilung erneuert.

2011 wird ein Anhänger ,,Notstrom" , bestehend aus 60KvA Aggregat, Lichtmast mit 

6x1500 Watt Strahler sowie Zubehör, für Notlagen und Stromausfällen beschafft.

In der Jahreshauptversammlung im März 2012 werden Kommandant Samuel Engelhard und der stellv. Kommandant Hans-Jügern Mockert wiedergewählt. 

In den folgenden Jahren wird die Einsatzausrüstung um moderne Geräte wie Wärmebildkamera, Stab-Fast Stabilisierungssystem, LKW-Rettungsplattform, Neues Schlauchmanagement erweitert und erneuert. 

Dank des GW-Transportes besteht nun die Möglichkeit der Anschaffung von flexiblen Rollcontainern für spezielle Einsätze. So besitzen wir, Stand 2017, folgende Rollcontainer: 2xWasserschaden, 1x Gitterbox leer, 1x Strom, 1x Technische Hilfe, 1x Atemschutz, 1x Zubehör Groß für Stromaggregat sowie 1x Tragkraftspritze.

Am 04.03.2017 wird in der Hauptversammlung Samuel Engelhard wiederum zum Kommandanten gewählt. Da Hans-Jürgen Mockert nicht mehr kandidierte, wurde Patrick Stickel zum stellv. Kommandanten gewählt. In dieser Versammlung wurde auch die Jugendordnung der neu zu gründenten Jugendfeuerwehr Bietigheim angenommen und beschlossen. Zum Jugendfeuerwehrwart wurde Francesco Hellmig gewählt.

Am 26.07.2017 fand der erste Übungsabend der Jugendfeuerwehr statt. Bereits am 16.09.2017 fand im Feuerwehrhaus die Gründungsfeier der Jugendfeuerwehr statt. Gäste waren unter anderem Bürgermeister Braun, Kreisbrandmeister Schäfer, Kreisvfeuerwehrverbandsvorsitzender Segewitz sowie Ehrenbürger und MdL Ernst Kopp. Zum Datum der Gründung gehörten 9 Jungen und 5 Mädchen der Jugendfeuerwehr an.

 

 

Literatur und Quellen: Festschrift zum 100jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim,2002 Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim,1952 Festschrift 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bietigheim, 1977 Die Feuerwehren im Landkreis Rastatt, Rastatt 1979 Michael Müller: Die Feuerwehr gestern und heute. Unveröff. Manuskript, Rastatt 1989 Jahresrückblick Gemeinde Bietigheim 1976-1988 Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim Gemeindearchiv Bietigheim Nr. 15, 16, 17, 18, 22 Generallandesarchiv Abt. 371 Zug. 1932/37 Nr. 183; Zug. 1959/65 Nr. 76;Zug.1981/42 Nr. 1111, 1128,1129